Rosenberger OSI migriert rund 500 IT-Systeme des Helmholtz Zentrums München in ein Colocation-Rechenzentrum
Durchgängige Dokumentation von der Bestandsaufnahme bis zur Freigabe
Augsburg, 20. Oktober 2026 – Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI), Hersteller von innovativen faseroptischen Verkabelungsinfrastrukturen in Europa, hat rund 500 Server, Switches und weitere IT-Komponenten des Helmholtz Zentrums München in ein Colocation-Rechenzentrum verlagert. Der Leistungsumfang umfasste die Bestandsaufnahme, den Ausbau und Transport der Hardware sowie deren Wiedereinbau, Neuverkabelung und abschließende Kontrolle. Eine durchgängige Dokumentation bildete die Grundlage für die koordinierte Migration.
Planung und Dokumentation als Grundlage
Bei einem Umzug produktiver IT-Infrastrukturen müssen Geräte, Anschlüsse und Verkabelung auch nach dem Standortwechsel eindeutig zugeordnet werden können. Gleichzeitig müssen Ausfallzeiten begrenzt und technische Abhängigkeiten berücksichtigt werden. Das Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, beauftragte Rosenberger OSI mit der Planung und Umsetzung des Hardware-Umzugs.
Ziel war ein reibungsloser Transfer bei möglichst geringer Ausfallzeit und vollständiger Dokumentation aller Systeme. Zu Projektbeginn erfasste das Team die vorhandene Infrastruktur. Dokumentiert wurden unter anderem Kabellängen, Ports, Kabelnummern und die Stromversorgung. Die Daten wurden in einer zentralen Liste zusammengeführt und bis zum Umzug fortlaufend aktualisiert.
Eindeutige Zuordnung bis zum Ziel-Rack
Auf Grundlage der Bestandsaufnahme verglich das Projektteam die installierte Hardware mit den vorhandenen Daten. Mithilfe einer Transportliste ordnete es jedes Gerät seiner vorgesehenen Position im neuen Rechenzentrum zu, einschließlich Rack und Höheneinheit.
Anschließend wurden die Patch- und Stromkabel entfernt und die Geräte ausgebaut. Für schwere Hardware kamen bei Bedarf Lifter zum Einsatz. Die Komponenten wurden transportsicher auf Paletten positioniert, die Spezial- und Stromkabel wurden separat verpackt. Der Transport erfolgte mit Lastkraftwagen mit Luftfederung und Hebebühne. Sichtprüfungen beim Ausbau, eine fotografische Dokumentation und eine Eingangskontrolle am Zielstandort machten den Gerätezustand an jedem Übergabepunkt nachvollziehbar.
Wiederaufbau und Neuverkabelung
Das Team installierte die Hardware am Zielstandort entsprechend den vorgegebenen Positionen. Die LWL- und Kupfer-Patchverkabelung wurde mithilfe neuer Kabel wiederhergestellt. Die konkrete Kabelführung stimmte das Team vor Ort mit dem Kunden ab. Parallel dazu ergänzte es die Dokumentation um die Verbindungen zwischen Geräten, Racks, Ports, Kabeltypen und Kabelnummern. Nach der Verkabelung folgten Endkontrolle und bei Bedarf Fehlerbehebung.
Technische und organisatorische Risiken berücksichtigen
Bereits in der Vorbereitungsphase wurden mögliche Störungen berücksichtigt. Für den Fall von Hardware-Ausfällen waren technischer Support vor Ort und Ausweichlösungen vorgesehen, für nicht erreichbare Systeme unmittelbare technische Unterstützung.
Nach Abschluss der Installations- und Verkabelungsarbeiten waren rund 500 IT-Geräte in die Colocation-Umgebung installiert und verkabelt. „Bei einem Umzug dieser Größenordnung entscheidet sich der Erfolg lange vor dem ersten Ausbau. Wir haben alle Kabel, alle Ports und alle Zielpositionen erfasst und die Dokumentation bis zum Umzugstag auf dem aktuellen Stand gehalten. Dadurch war es möglich, jedes System präzise an den vorgesehenen Platz zu installieren und zu verbinden“, erklärt Stephan Riechmann, Senior Project Manager bei Rosenberger OSI.
Über Rosenberger OSI:
Seit 1991 ist Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) ein anerkannterExperte für glasfaserbasierte Verbindungstechnik, Verkabelungslösungen und Infrastruktur-Services in den Bereichen Rechenzentren, Lokale Netzwerke, Mobilfunknetze und Industrielle Anwendungen. Als integrierter Lösungsanbieter verfügen wir über hohe Expertise in der Entwicklung und operative Exzellenz in der Produktion von Systemlösungen für Kommunikationsnetze. Unsere umfassenden Serviceleistungen ermöglichen den sicheren und effizienten Betrieb digitaler Infrastrukturen. Diese Kombination verbunden mit unserer gelebten Kundenorientierung macht uns einzigartig und zu einem starken Partner im globalen Markt.
Rosenberger OSI beschäftigt in Europa und Nordamerika rund 800 Mitarbeiter und ist seit 1998 Teil der global operierenden Rosenberger Gruppe, einem weltweit führenden Anbieter von Hochfrequenz-, Hochvolt- und Fiberoptik-Verbindungslösungen mit Hauptsitz in Deutschland.
Weitere Informationen unter: www.rosenberger.com/osi
###
Media Contacts:
Rosenberger OSI
Bettina Missy
Tel.: +49 (821) 24924-910
Profil PR
Martin Farjah
Tel.: +49 (531) 387 33 22
Der Artikel Rosenberger OSI migriert rund 500 IT-Systeme des Helmholtz Zentrums München in ein Colocation-Rechenzentrum erschien zuerst auf artikel-presse.de.