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Armada stellt Superintelligenz-Fabriken auf Basis von NVIDIA DSX POD vor, die innerhalb von Monaten statt Jahren einsatzbereit sind

Armada wird seine standardisierte, werkseitig integrierte Superintelligenz-Infrastruktur auf Basis des NVIDIA DSX POD-Referenzdesigns für die NVIDIA Vera Rubin-Plattform fertigen und bereitstellen.

BERLIN — 21. Oktober 2026 — Armada, ein führender Anbieter von Infrastruktur für souveräne Superintelligenz (SI), gab heute auf der NVIDIA GTC seine Unterstützung für das NVIDIA DSX POD-Referenzdesign bekannt. Mit DSX POD können Partner standardisierte, werkseitig integrierte Containerlösungen entwickeln, um SI-Rechenkapazitäten schneller und in großem Maßstab bereitzustellen. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Armada und Johnson Controls vorgefertigte SI-Fabriken auf Basis der NVIDIA Vera Rubin-Plattform entwickeln, fertigen, integrieren und bereitstellen. Sämtliche Arbeiten an der Verkabelung, elektrischen Verdrahtung und Verrohrung sowie die Funktionsprüfungen werden bereits im Werk abgeschlossen, bevor die einzelnen Einheiten ausgeliefert werden.

Armada wurde 2024 in das NVIDIA Inception-Programm aufgenommen und begann noch im selben Jahr, mit den Netzwerksimulationstechnologien des Unternehmens zu arbeiten. Inzwischen nutzt Armada die NVIDIA DSX-Plattform über den gesamten Lebenszyklus einer SI-Fabrik hinweg: NVIDIA DSX Air simuliert die KI-Fabrik und validiert Armadas Bridge-Software zur GPU-Verwaltung, bevor die Hardware ausgeliefert wird. Das DSX POD-Referenzdesign dient als Grundlage für die Fertigung der Container. NVIDIA DSX MaxLPS wiederum maximiert die Token-Generierung innerhalb der verfügbaren Leistungsgrenzen jedes Standorts, sobald dieser in Betrieb ist. Die Armada-Plattform unterstützt zudem NVIDIA AI Grid. So können Telekommunikationsbetreiber, Serviceprovider und Unternehmen geografisch verteilte KI-Infrastrukturen einfach bereitstellen, betreiben und monetarisieren. Gleichzeitig lassen sich KI-Workloads unterstützen, die eine geringe Latenz und eine Verarbeitung in Echtzeit erfordern.

KI-Systeme für Superintelligenz, die in den meisten Fachgebieten mit menschlichen Experten gleichziehen oder deren Fähigkeiten übertreffen – sind inzwischen das erklärte Ziel der weltweit führenden KI-Labore. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Rechenkapazitäten in einem bislang nie dagewesenen Umfang erforderlich. Der Aufbau der dafür erforderlichen Infrastruktur ist jedoch nach wie vor äußerst langwierig und schwerfällig. Um dem entgegenzuwirken, plant Armada, gemeinsam mit Johnson Controls im Jahr 2027 verteilte, souveräne SI-Rechenkapazitäten mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt aufzubauen.

Bei einem herkömmlichen Rechenzentrum mit einer Leistung von 50 MW kann es Jahre dauern, bis es für die Installation der IT-Infrastruktur bereit ist. Dafür sind rund 600.000 Arbeitsstunden vor Ort erforderlich – und das zu einer Zeit, in der der Baubranche Prognosen zufolge bis 2027 rund 288.000 Arbeitskräfte fehlen werden. Genehmigungsverfahren, der Anschluss an das Stromnetz und die Zustimmung der lokalen Behörden und Gemeinden verlängern die Zeitpläne zusätzlich. Selbst wenn Unternehmen und Staaten bereits über die Chips, Grundstücke, Stromversorgung und das erforderliche Kapital verfügen, müssen sie dennoch warten.

„Das Rennen um die Superintelligenz werden nicht diejenigen gewinnen, die am schnellsten Beton gießen“, erklärt Dan Wright, Mitgründer und CEO von Armada. „Unternehmen und Staaten können über die Chips, die Grundstücke, die Stromversorgung und den nötigen Ehrgeiz verfügen und müssen trotzdem jahrelang darauf warten, dass das Gebäude fertiggestellt ist. Mit dem NVIDIA DSX POD-Referenzdesign können wir diese Wartezeit vermeiden. Wir bauen die Superintelligenz-Fabrik in einer unserer Galleon Forge-Fertigungsstätten, liefern sie aus und schließen sie an. So können unsere Kunden innerhalb weniger Monate Tokens generieren – auf einer Infrastruktur, die ihnen gehört, und über die sie die volle Kontrolle haben.“

Das NVIDIA DSX POD-Referenzdesign verlagert standardisierbare Arbeiten von der Baustelle in die Fabrik. Dort werden Rechen- und Netzwerkkomponenten, die Stromversorgung auf Rack-Ebene, Rohrleitungen für die Flüssigkeitskühlung sowie weitere unterstützende Infrastrukturkomponenten bereits vor der Auslieferung integriert und geprüft. Vor Ort verbindet Armada die Container mit den vorbereiteten Strom-, Wasser-, Kühlungs- und Netzwerkanschlüssen. Bei steigender Nachfrage können Kunden ihre Kapazitäten durch zusätzliche standardisierte Container erweitern. NVIDIA DSX MaxLPS hilft Kunden dabei, die verfügbare Stromversorgung über alle Standorte hinweg durch richtlinienbasierte Leistungssteuerung, dynamische Orchestrierung von Workloads und hochpräzise Telemetrie effizienter zu nutzen und so den Durchsatz innerhalb festgelegter Leistungsgrenzen zu maximieren.

„Die Nachfrage nach Rechenkapazitäten wächst schneller, als weltweit die dafür erforderlichen Anlagen gebaut werden können“, sagt Charlie Boyle, Vice President of DGX Systems bei NVIDIA. „Mithilfe des NVIDIA DSX POD-Referenzdesigns kann Armada seinen Kunden werkseitig gefertigte Container auf Basis von Vera Rubin bereitstellen. Gemeinsam mit Johnson Controls ist Armada damit in der Lage, Kunden, die bereits jetzt Rechenkapazitäten benötigen, KI-Fabriken auf Basis von Vera Rubin bereitzustellen – überall dort, wo sich ihre Energie- und Datenressourcen befinden.“

Armada bringt in das Programm seine langjährige Erfahrung in der Fertigung und Bereitstellung von Rechenzentren an außergewöhnlichen Standorten ein, die ursprünglich nicht für solche Infrastrukturen ausgelegt waren: im eisigen Alaska, an Bord eines Küstenkampfschiffs der US-Marine, an Wüstenstandorten im Nahen Osten und künftig auch auf einer Ölplattform in der Nordsee. Diese Projekte haben Armada dabei geholfen, seine Lieferketten abzusichern, seine Entwicklungskapazitäten auszubauen und die Grundlage für eine kontinuierliche Fertigung in den USA und auf internationaler Ebene zu schaffen. Die Einsatzbereitschaft der robusten, modularen Rechenzentren von Armada wird in Zusammenarbeit mit Johnson Controls sichergestellt. Die Fertigungslinie für die SI-Systeme von Armada wurde in direkter Zusammenarbeit mit NVIDIA und im Einklang mit den NVIDIA-Referenzarchitekturen konzipiert.

„NVIDIA treibt das Zeitalter der Intelligenz mit hohem Tempo voran und verändert damit grundlegend die Anforderungen an die dafür erforderliche Infrastruktur“, sagt Joakim Weidemanis, CEO von Johnson Controls. „Unsere Zusammenarbeit mit Armada vereint die Expertise des Unternehmens bei der Bereitstellung von Rechenkapazitäten am Netzwerkrand mit den fortschrittlichen Technologien von Johnson Controls für das Wärmemanagement, unserer Entwicklungskompetenz und unseren globalen Fertigungskapazitäten. So entstehen leistungsstarke Infrastrukturlösungen, mit denen sich zusätzliche Rechenkapazitäten schnell und gezielt dort bereitstellen lassen, wo und wann sie benötigt werden.“

Armada stellt souveräne SI-Rechenkapazitäten in Form eines verteilten Netzwerks statt einer zentralen Großanlage bereit: Das Netzwerk besteht aus modularen SI-Fabriken, die in der Nähe von Energiequellen angesiedelt sind und unter anderem bislang ungenutzte Energieressourcen, erneuerbare Energien und überschüssigen Strom außerhalb der Spitzenlastzeiten nutzen. Dabei werden die Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden und den Wasserhaushalt auf ein Minimum reduziert. Jeder Standort basiert auf einer offenen Architektur ohne jegliche Cloud-Abhängigkeiten. Dadurch behalten Kunden die vollständige Kontrolle über ihre eigenen Modelle, ihre Daten und die Infrastruktur, auf der diese betrieben werden.

Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt NVIDIA die Entwicklung, Erprobung und Validierung des DSX POD-Referenzdesigns für die Vera Rubin-Plattform. Armada ist für die technische Entwicklung, Fertigung, Integration, kundenspezifische Anpassung, Wartung, den Support und die Bereitstellung der modularen Rechenzentren für Kunden in großem Maßstab verantwortlich.

Über Armada
Armada ist ein Anbieter von Infrastruktur für souveräne Superintelligenz (Sovereign SI Infrastructure). Das Armada Sovereign SI Grid ist ein dezentrales Netzwerk werkseitig gefertigter, modularer Rechenzentren, die Unternehmen und Organisationen selbst besitzen und betreiben und als einheitliches System nutzen können. Das Angebot reicht von kofferformatigen Galleon-Systemen für KI-Inferenz direkt am Einsatzort bis hin zu Leviathan-Systemen mit einer Leistung von 10 Megawatt für das Fine-Tuning und die Inferenz im industriellen Maßstab. So ermöglicht Armada die schnelle Bereitstellung von Rechenkapazitäten, eine bedarfsgerechte Skalierung und digitale Souveränität auf allen Ebenen. Armada wurde 2022 gegründet und hat seinen Hauptsitz in San Francisco. In Zusammenarbeit mit Johnson Controls fertigt das Unternehmen seine modularen Rechenzentren an den Standorten Galleon Forge One in Gilbert, Arizona, und Galleon Forge Two in Dublin, Irland. Zu den Investoren zählen unter anderem Founders Fund, Lux Capital, Shield Capital, 8090 Industries und M12. Weitere Informationen unter www.armada.ai

Kontakt
Armada
Martin Stummer
Hermann-Weinhauser-Str. 73
81673 München
+49 89 9938870

https://www.armada.ai/

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